ÖGJ begrüßt Gesetzesinitiative für Internatskosten-Entlastung für Lehrlinge

Vorbildliche Branchen zahlen aber schon längst für die Internate ihrer Lehrlinge

 

Jährlich gehen ca. 100.000 Lehrlinge in die Berufsschule. Ein großer Teil davon muss jedes Jahr bis zu 1.000 Euro – in manchen Fällen noch mehr – für den Aufenthalt in den Berufsschulinternaten bezahlen. „Dass Sozialminister Alois Stöger diesem Missstand jetzt ein Ende machen will und ein entsprechendes Gesetz in den Nationalrat einbringt, ist ganz wichtig. Auch Lehrlinge dürfen nicht zu Working poor werden, weil sie ihr gesamtes Einkommen einem Internatsbetreiber überweisen müssen“, sagt Sascha Ernszt,Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ).
Erfreut zeigt sich Ernszt auch, dass mittlerweile einige UnternehmerInnen aufgesprungen sind und die ÖGJ-Kampagne sowie die Petititon auf www.internatskosten.at unterstützen. Deren Ziel – die Übernahme der Internatskosten durch den Familienlastenausgleich (FLAF) wäre aber gar nicht notwendig gewesen, wenn alle Ausbilderbetriebe ihre Verantwortung übernommen hätten und für die Lehrlinge in ihren Firmen die Internatskosten bezahlt hätten. In manchen zukunftsorientierten Kollektivverträgen ist das bereits seit einiger Zeit so geregelt.
Rückfragehinweis:
ÖGB-Kommunikation
Alexa Jirez
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0664 614 50 75
Mail: alexa.jirez@oegb.at

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